FAQ. Wir beantworten Ihre Fragen.
Auf dieser Seite sammeln wir Fragen, die uns oft gestellt werden. Sicherlich finden Sie hier eine Antwort auf Ihre Frage. Falls nicht, dann treten Sie mit uns in Kontakt und wir helfen Ihnen gerne.
Zur Methode
PDL steht fĂŒr Psychodramaturgie Linquistique, entwickelt von Bernard und Marie Dufeu. Die Methode verbindet Elemente aus Psychodrama (Begegnung, SpontaneitĂ€t, Rollenwechsel) und Dramaturgie (klare, kreative Ăbungsrahmen). Das Besondere: Sprache entsteht in echter Begegnung â Sie sprechen miteinander, nicht nurÂ ĂŒber Sprache.
đKurz gesagt: weniger Buch, mehr Leben. Weniger Vorgaben, mehr Raum fĂŒr das, was Sie wirklich sagen möchten.
Ein groĂer Unterschied liegt darin, woher die Sprache kommt:
In Standardkursen ist der Sprachstoff im Voraus festgelegt. Vokabeln, Dialoge und Grammatik folgen einem Lehrbuch oder Curriculum. Sie ĂŒben und pauken das, was andere fĂŒr Sie zusammengestellt haben â unabhĂ€ngig davon, ob es gerade zu Ihnen passt.
In PDL-Kursen kommt die Sprache direkt von den Teilnehmenden selbst. Sie sagen, was Sie wirklich ausdrĂŒcken möchten â und daraus entwickelt sich der Wortschatz und die Grammatik, die Sie brauchen. Die Kursleitung bietet dabei den Rahmen und viel UnterstĂŒtzung, aber die Inhalte entstehen aus Ihrer eigenen Kommunikation.
đ Das Ergebnis: Statt SĂ€tze ânachzusprechenâ, sprechen Sie von Anfang an mit Ihren eigenen Worten. Die Sprache wird zu einem Werkzeug, mit dem Sie sich authentisch ausdrĂŒcken â nicht nur zu einem Lernstoff, den Sie auswendig lernen. Zu erst sprechen, dann denken.
Jeder Kurstag beginnt mit einer kurzen EntspannungsĂŒbung. So kommen Sie im Moment an, lassen den Alltag hinter sich und können sich ganz auf die Sprache und die Gruppe einlassen.
Der Kurs startet oft sehr behutsam: Sie hören die neue Sprache, nehmen ihren Rhythmus und Klang wahr, bevor Sie selbst aktiv werden. So können Sie erst einmal ein GefĂŒhl entwickeln, ohne sofort etwas leisten zu mĂŒssen.
Danach folgt eine Phase des individuellen Trainings: Der Trainer arbeitet direkt mit Ihnen, bietet sprachliche UnterstĂŒtzung an und gibt Ihnen Worte oder Wendungen, die Sie wiederholen. So entsteht Resonanz zwischen Ihrem inneren Ausdruck und dem Gesprochenen â die fremde Sprache beginnt sich vertraut und stimmig anzufĂŒhlen.
Aus diesem individuellen Ăben entwickeln sich nach und nach Dialoge: kleine GesprĂ€che mit einem Partner, in denen Sie das Neue ausprobieren und spielerisch erweitern.
SchlieĂlich weitet sich das Ganze in GruppenaktivitĂ€ten aus: gemeinsame Szenen, Rollenspiele oder Austausch in der ganzen Gruppe. Hier erleben Sie, wie spontanes, natĂŒrliches Sprechen entsteht â getragen von den Themen und Ideen der Teilnehmenden selbst.
đ Schritt fĂŒr Schritt wĂ€chst so Ihre Sicherheit: vom ersten Hören, ĂŒber das individuelle Ăben bis hin zu lebendigem, freiem Sprechen in der Gruppe.
Viele Menschen stöhnen, wenn sie das Wort Rollenspiel hören â und das zu Recht. Klassische Rollenspiele im Sprachunterricht oder anderswo wirken oft kĂŒnstlich oder erzwungen: Man bekommt ein vorgegebenes Szenario (âSie sind Tourist im Hotel âŠâ) und soll SĂ€tze aufsagen, die man sich gar nicht selbst ausgesucht hat. Total peinlich!
In der PDL ist es völlig anders.
Die âRollenspieleâ entstehen ganz natĂŒrlich aus einer RahmenĂŒbung. Inhalte und Sprache werden von den Teilnehmenden selbst bestimmt. Wir Trainer wissen selbst nie, was in so einer Ăbung entsteht â wir mĂŒssen spontan reagieren und genau die Sprache anbieten, die in diesem Moment gebraucht wird. Das fĂ€llt uns leicht, weil wir Muttersprachler sind und flexibel unterstĂŒtzen können.
Nichts ist vorgeschrieben, niemand muss in eine fremde Rolle schlĂŒpfen. Stattdessen entwickeln sich kleine Szenen oder Begegnungen Schritt fĂŒr Schritt aus der Gruppe heraus â leicht, spielerisch und stimmig.
Viele Teilnehmende sind ĂŒberrascht: Sie merken oft gar nicht, dass sie mitten in einem Rollenspiel sind â und genau das macht es so befreiend. Was sonst unangenehm wirkt, wird hier zu einer lebendigen, echten Situation, in der Sie Sprache spontan und ohne Druck ausprobieren können.
đ Das Ergebnis: keine âpeinlichen Rollenspieleâ, sondern natĂŒrliche Begegnungen, die Freude machen und in denen Lernen fast wie von selbst geschieht.
Das hören wir oft â und es ist völlig normal. Viele Menschen haben Angst davor, in einer Fremdsprache zu sprechen. Sie fĂŒhlen sich unsicher, fĂŒhlen sich irgendwie fremd, wollen Fehler vermeiden oder haben einfach Hemmungen.
Genau hier setzt PDL an:
Sanfter Einstieg: Am Anfang mĂŒssen Sie noch gar nichts sagen. Sie hören erst einmal zu, spĂŒren Rhythmus und Klang der Sprache und gewöhnen sich an die neue Situation – und beginnen nach und nach, die Fremdsprache âin den Mund zu nehmenâ und spielerisch erste Laute und Worte zu produzieren.
Individuelle Begleitung: Die Trainerin unterstĂŒtzt Sie persönlich. Sie gibt Ihnen Worte oder kurze SĂ€tze, die Sie wiederholen können â so kommen Sie Schritt fĂŒr Schritt ins Sprechen, ohne Druck.
NatĂŒrliche Entwicklung: Aus diesem geschĂŒtzten Rahmen entstehen kleine Dialoge und spĂ€ter GesprĂ€che in der Gruppe.
Das Ăberraschende: Die natĂŒrliche Lust zu kommunizieren ist stĂ€rker als die Angst. Selbst sehr zurĂŒckhaltende, schĂŒchterne Menschen fangen nach und nach an, ganz selbstverstĂ€ndlich in der Fremdsprache zu plaudern.
Und nach einer ganzen Woche voller Begegnungen passiert etwas Entscheidendes: Sie merken, dass Sie es können. Es zĂ€hlt nicht mehr, ob alles perfekt ist â wichtig ist, dass Sie sprechen, verstanden werden und Freude dabei haben.
đ Viele, die am Anfang sagen âIch kann das nichtâ, gehen am Ende der Woche mit dem GefĂŒhl nach Hause:Â âDoch, ich kann es â und es macht sogar SpaĂ.â
Das klingt erstmal sehr technisch â ist es aber gar nicht. Es sind die zentralen Werkzeuge in PDL, mit denen Sprache auf ganz natĂŒrliche Weise gelernt wird:
Stellen Sie sich vor: Sie möchten etwas ausdrĂŒcken, aber die passenden Worte fehlen noch oder es klingt etwas holprig. In diesem Moment kommt die Trainerin an Ihre Seite, spricht fĂŒr Sie die Sprache, die Sie brauchen, und Sie nehmen diese Worte sofort in den Mund. Schritt fĂŒr Schritt werden Variationen vorgeschlagen, die Sequenz erweitert und schlieĂlich gemeinsam wiederholt. So erleben Sie die Sprache mehrfach, probieren sie aus und festigen sie.
Das Entscheidende dabei: Die Trainerin hört sehr genau hin, achtet auf die Resonanz zwischen Ihnen und dem Gesprochenen und liefert genau die Sprache, die in diesem Moment fĂŒr Sie stimmig ist. Dadurch entsteht ein unmittelbarer, lebendiger Spracherwerb â weit entfernt von starren LehrbuchsĂ€tzen.
đ Diese Werkzeuge sind keine trockenen Techniken, sondern ein lebendiger Prozess, der sich Schritt fĂŒr Schritt aufbaut und Ihnen ermöglicht, die Sprache wirklich zu erleben â bis sie sich ganz selbstverstĂ€ndlich zu Ihrer eigenen entwickelt.
đ Zusammen bilden sie das HerzstĂŒck der PDL. Sie sorgen dafĂŒr, dass Sprache nicht nur gehört, sondern erlebt wird â mit Resonanz, Wiederholung und echtem Bezug zum eigenen Ausdruck. Genau so wĂ€chst das Vertrauen: Sie trauen sich, die Sprache in den Mund zu nehmen, auszuprobieren und schlieĂlich frei zu verwenden.
Viele sorgen sich, dass ihre Aussprache nicht gut genug ist â oder dass Fehler âfestklebenâ. In PDL geschieht genau das Gegenteil: Ihre Aussprache entwickelt sich ganz natĂŒrlich und wird zugleich gezielt geschult â ohne Druck und ohne stĂ€ndige Unterbrechungen.
Von Anfang an hören: Jeder Kurstag beginnt behutsam, oft mit Zuhören. Sie nehmen Rhythmus, Melodie und Klang der Sprache auf, bevor Sie selbst aktiv werden. So haben Sie die Sprache im Ohr.
Individuelle UnterstĂŒtzung: Wenn Sie sprechen, greift die Trainerin auf und liefert Ihnen sofort die passende Form. Sie hören das Original, wiederholen es direkt â und verbessern sich dadurch Schritt fĂŒr Schritt.
Gezielte Korrektur â mit AugenmaĂ: Wir korrigieren bewusst und situativ. Die Entscheidung, ob eine falsche Aussprache korrigiert wird, fĂ€llt immer im Moment â je nachdem, ob es gerade wichtig ist oder ob der GesprĂ€chsfluss Vorrang hat.
Kommunikation vor Perfektion: Unser oberstes Ziel ist, dass Sie sich ausdrĂŒcken können. Eine klare, lebendige Kommunikation hat Vorrang â Perfektion kommt nach und nach von selbst.
Intensives Arbeiten mit Doppeln und Spiegeln: Diese Kernwerkzeuge von PDL trainieren Aussprache direkt â Sie hören, fĂŒhlen und ĂŒbernehmen den Klang, bis er sich ganz natĂŒrlich anfĂŒhlt.
Aktives Zuhören: Wir ĂŒben immer wieder, genau hinzuhören. Rhythmus und Melodie der Sprache werden dadurch körperlich spĂŒrbar und leichter nachvollziehbar.
Weitere Impulse: Auch sehr effektive Techniken aus der verb-tonalen Arbeit nach Petar Guberina flieĂen ein. Sie unterstĂŒtzen das prĂ€zise Hören und Sprechen und machen die Rhythmik und Melodie der Sprache noch greifbarer.
đ Das Ergebnis: Ihre Aussprache verbessert sich organisch und bewusst zugleich. Sie werden leichter verstanden, fĂŒhlen sich sicherer und merken, dass Sie die Sprache Schritt fĂŒr Schritt wirklich zu Ihrer eigenen machen â ohne dass der Mut zum Sprechen jemals gebremst wird.
Das denken viele, bevor sie einen PDL-Kurs beginnen. Wir sind es gewohnt, Sprache ĂŒber Grammatikregeln zu lernen â Tabellen, Ausnahmen, Ăbungen. Doch beim tatsĂ€chlichen Sprechen blockieren diese Regeln oft mehr, als sie helfen: Man sucht nach der richtigen Form und verliert den Faden.
In PDL passiert etwas anderes:
Grammatik entsteht im Tun. Wenn Sie etwas sagen möchten, gibt Ihnen die Trainerin die passende Formulierung. Sie sprechen sie nach, benutzen sie in einem Dialog, wiederholen sie in Variationen â und schon ist die Grammatik in Ihrem Mund, bevor Sie sie erklĂ€ren können.
Das Ohr lernt zuerst. Durch das Hören und Nachsprechen prĂ€gen sich Strukturen ein. Sie klingen ârichtigâ, weil Sie sie oft in Resonanz erlebt haben â nicht, weil Sie eine Regel im Kopf abrufen. Genau so haben wir alle unsere Muttersprache gelernt. Erst wenn wir als Kinder schon sprechen konnten, sind wir in die Schule gegangen und haben die Grammatik gelernt. Und mal ehrlich: Wer kennt heute noch alle Regeln?
Regeln kommen spĂ€ter, wenn Sie wollen. Manche möchten die Grammatik auch bewusst verstehen. Je nach Gruppe und Situation gibt die Trainerin dann eine kurze ErklĂ€rung. Meistens ist das aber nur die kognitive ErgĂ€nzung zu etwas, das Sie lĂ€ngst als ârichtigâ gespĂŒrt haben.
đ Das Entscheidende: Sie mĂŒssen nicht auf Grammatik warten, um sprechen zu können. Im Gegenteil: Durch das Sprechen lernen Sie die Grammatik â lebendig, hörbar, spĂŒrbar. Genau so, wie Sie auch Ihre Muttersprache gelernt haben.
In unseren PDL-Kursen steht das Sprechen und Hören im Mittelpunkt â Sprache lebendig benutzen, statt ĂŒber ArbeitsblĂ€tter zu brĂŒten. Wir schreiben also nicht systematisch Vokabellisten oder GrammatikĂŒbungen.
Das heiĂt aber nicht, dass gar nicht geschrieben wird:
Wenn es sinnvoll ist, schreibt die Trainerin Wörter oder SÀtze auf, damit Sie sie klar vor Augen haben.
Manche Teilnehmende möchten sich Notizen machen â das ist natĂŒrlich erlaubt.
Schriftliche Ăbungen entstehen aus der Situation heraus â zum Beispiel aus einem Dialog oder einer kleinen Szene. Sie sind dann kein âĂbungszettelâ, sondern ein StĂŒck authentische Kommunikation.
đ Schreiben ist also UnterstĂŒtzung, nicht Hauptsache. Es wĂ€chst aus echten Begegnungen heraus und bleibt dadurch genauso lebendig wie das Sprechen. Die Sprache geht zuerst durch Ohr, Mund und Resonanz â das Schreiben ergĂ€nzt, wenn es dem Lernen dient.
Das GefĂŒhl kennt jeder: Man möchte etwas sagen, aber das Wort liegt einem nur âauf der Zungeâ und will nicht heraus. Dieses âTip-of-the-Tongueâ-PhĂ€nomen zeigt, dass das Problem oft nicht das Wissen selbst ist, sondern der Zugangdazu.
Genau hier setzt PDL an:
Resonanz statt Pauken: Die Wörter, die Sie brauchen, kommen im richtigen Moment vom Trainer. Sie sprechen sie sofort nach â so wird das Wort nicht trocken âgelerntâ, sondern als Teil Ihrer eigenen ĂuĂerung erlebt.
Wiederholung im Kontext: In den Sequenzen taucht das Wort mehrfach auf â in Variationen, Dialogen, Gruppensituationen. Durch die Wiederholung in lebendigen ZusammenhĂ€ngen wird es sicherer und leichter abrufbar.
Zugang statt Zwang: Sie mĂŒssen nicht âkrampfhaft suchenâ. Mit der Zeit kommen die Wörter von allein, wenn Sie sie brauchen â ohne dass Sie lange ĂŒberlegen mĂŒssen.
đ Das Ergebnis: Wortschatz wird nicht mĂŒhsam auswendig gelernt, sondern wĂ€chst in Resonanz mit dem, was Sie ausdrĂŒcken wollen. Die Wörter sind da â und sie kommen genau dann, wenn Sie sie brauchen.
Jeder Mensch ist anders â mit eigenen Erfahrungen, StĂ€rken, Unsicherheiten und auch mit unterschiedlichen BedĂŒrfnissen von Tag zu Tag, sogar von Stunde zu Stunde. Ein Grundpfeiler von PDL ist, dass wir genau das respektieren: Jeder lernt auf seinem Weg, in seinem Tempo, mit seinen Themen.
Das bedeutet:
Kein Vergleichen. Wir vergleichen nicht, wer schneller, besser oder ârichtigâ spricht. Es gibt keinen Wettbewerb und keinen Leistungsdruck.
Toleranz und Respekt. Die AtmosphĂ€re im Kurs ist entspannt, wertschĂ€tzend und von gegenseitigem Respekt getragen â sowohl gegenĂŒber den anderen als auch gegenĂŒber uns selbst.
Eigene BedĂŒrfnisse ernst nehmen. Mal sind Sie voller Energie und möchten viel sprechen, mal brauchen Sie Ruhe und hören lieber zu. Beides ist erlaubt â und beides ist ein wertvoller Teil des Lernprozesses. Wichtig ist, dies zu erkennen und zu akzeptieren. Dieses Bewusstsein fĂŒr die eigenen BedĂŒrfnisse ist selbst schon ein Schritt des Lernens â und PDL schafft genau den Raum dafĂŒr.
Gemeinsames Lernen. Besonders weil jeder anders ist, lernen wir immer voneinander.đ Das Ergebnis: Eine Lernumgebung, in der Sie sich sicher fĂŒhlen können â ohne Druck, ohne Vergleiche. Stattdessen entsteht eine AtmosphĂ€re, in der sich alle gegenseitig tragen, und in der jede/r die Sprache so erleben darf, wie es im Moment passt.
Zur Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt ausschlieĂlich ĂŒber die Anmeldefunktion auf der Kursseite. Dort tragen Sie Ihre Daten ein und senden das Formular ab.
Wenn Sie Bildungsurlaub beantragen möchten, geben Sie bitte im entsprechenden Feld âJaâ an und tragen zusĂ€tzlich Ihr Bundesland ein. So können wir Ihnen gleich die passenden Unterlagen fĂŒr Ihren Arbeitgeber zuschicken.
Zum Abschluss mĂŒssen Sie die AGBs akzeptieren und auf âKostenpflichtig anmeldenâ klicken. Erst dann ist Ihre Anmeldung vollstĂ€ndig.
Nach dem Absenden erhalten Sie sofort eine automatische BestĂ€tigung des Eingangs Ihrer Anmeldung. Sollten Sie diese nicht bekommen, kann es sein, dass sich bei der E-Mail-Adresse ein Tippfehler eingeschlichen hat. In diesem Fall melden Sie sich bitte erneut an â selbstverstĂ€ndlich gilt dann nur eine Anmeldung.
Innerhalb von drei Tagen erhalten Sie alle weiteren Unterlagen und Informationen von uns.
Der Antrag auf Bildungsurlaub lĂ€uft immer ĂŒber Ihren Arbeitgeber. Sie mĂŒssen ihn schriftlich und fristgerecht einreichen â in den meisten BundeslĂ€ndern spĂ€testens 6â8 Wochen vor Kursbeginn.
Damit Sie alles Nötige in der Hand haben, stellen wir Ihnen direkt nach Ihrer Anmeldung folgende Unterlagen zur VerfĂŒgung:
– die AnmeldebestĂ€tigung (bzw. die Rechnung)
– das detaillierte Kursprogramm
– die offizielle Anerkennungsbescheinigung fĂŒr Ihr Bundesland
Das ist ein bisschen paradox: Sie mĂŒssen sich zunĂ€chst verbindlich anmelden, bevor Sie sicher wissen, ob Ihr Arbeitgeber den Bildungsurlaub genehmigt. Das ist jedoch der normale Weg und in allen BundeslĂ€ndern so ĂŒblich.
So gehen Sie vor:
Melden Sie sich ĂŒber unsere Kursseite an und geben Sie an, dass Sie Bildungsurlaub beantragen möchten (inkl. Bundesland).
Sie erhalten von uns die AnmeldebestÀtigung/Rechnung sowie Kursprogramm und Anerkennungsbescheinigung.
Mit diesen Unterlagen stellen Sie den Antrag bei Ihrem Arbeitgeber.
đ Falls Ihr Arbeitgeber die Freistellung nicht genehmigt, können Sie selbstverstĂ€ndlich trotzdem privat teilnehmen oder innerhalb der geltenden Fristen zurĂŒcktreten.
Die KursgebĂŒhr ist sofort nach Erhalt der AnmeldebestĂ€tigung/Rechnung fĂ€llig.
Die Zahlung erfolgt per Ăberweisung â die Kontodaten finden Sie in der AnmeldebestĂ€tigung/Rechnung.
Wir möchten, dass Sie ohne Risiko buchen können. Deshalb gilt bei uns:
đ Sie können innerhalb von vier Wochen ab dem Tag, an dem Sie Ihre AnmeldebestĂ€tigung und alle notwendigen Unterlagen fĂŒr den Bildungsurlaub erhalten, kostenlos zurĂŒcktreten.
Teilen Sie uns Ihre Stornierung einfach per E-Mail mit.
In diesem Fall erstatten wir die KursgebĂŒhr zu 100 %.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie den Kurs wahrnehmen können, empfehlen wir:
Melden Sie sich trotzdem an und vermerken Sie bei uns, dass noch ein Fragezeichen besteht.
Wenn Sie innerhalb der vier Wochen merken, dass Sie mehr Zeit brauchen, sagen Sie uns Bescheid â wir können die Frist fĂŒr Sie verlĂ€ngern.
Sollte erst nach Ablauf der Frist etwas dazwischenkommen, informieren Sie uns bitte sofort. Gemeinsam finden wir eine Lösung.
Nach deutschem Recht (§ 355 BGB i. V. m. § 312g BGB) haben Verbraucher beim Online-Abschluss grundsÀtzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.
Allerdings gilt dieses Widerrufsrecht nicht automatisch bei Dienstleistungen, die an einem festen Termin stattfinden â so wie unsere Bildungsurlaubskurse (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).
đ FĂŒr Sie bedeutet das: Eigentlich hĂ€tten Sie nach dem Gesetz kein Widerrufsrecht.
Wir geben Ihnen aber freiwillig ein vierwöchiges RĂŒcktrittsrecht, das weit ĂŒber die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. Damit haben Sie ausreichend Zeit, die Entscheidung Ihres Arbeitgebers abzuwarten und Ihre Teilnahme sicher zu planen.
Das ist völlig normal. Viele ĂŒberlegen noch, ob sie Bildungsurlaub genehmigt bekommen oder ob private Termine dazwischenkommen könnten.
Unsere Empfehlung:
Melden Sie sich trotzdem an und geben Sie uns Bescheid, dass noch ein Fragezeichen besteht.
Wenn Sie innerhalb der vier Wochen Frist merken, dass Sie mehr Zeit brauchen, sagen Sie uns einfach Bescheid â wir können die Frist fĂŒr Sie verlĂ€ngern.
Sollte erst nach Ablauf der Frist etwas dazwischenkommen, informieren Sie uns bitte sofort. Gemeinsam finden wir eine Lösung.
Warum das sicher fĂŒr Sie ist:
Nach deutschem Recht (§ 355 BGB i. V. m. § 312g BGB) hÀtten Verbraucher beim Online-Abschluss grundsÀtzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.
Dieses Widerrufsrecht gilt jedoch nicht automatisch, wenn es um Dienstleistungen mit festem Termin geht â wie unsere Bildungsurlaubskurse (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).
đ FĂŒr Sie heiĂt das: Eigentlich gĂ€be es kein gesetzliches Widerrufsrecht. Wir geben Ihnen aber freiwillig ein vierwöchiges RĂŒcktrittsrecht, das weit ĂŒber die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. Damit haben Sie ausreichend Zeit, die Entscheidung Ihres Arbeitgebers abzuwarten und Ihre Teilnahme sicher zu planen.
Bitte melden Sie sich sofort bei uns, sobald Sie merken, dass Sie den Kurs nicht wahrnehmen können. Auch wenn die Stornofrist abgelaufen ist, gilt:
đ Wir werden immer versuchen, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden.
Gleichzeitig bitten wir um VerstÀndnis:
Unsere Kurse sind klein, intensiv und mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden â sowohl fĂŒr uns als auch fĂŒr die anderen Teilnehmenden.
ZusĂ€tzlich entstehen uns selbst hohe Stornokosten fĂŒr RĂ€ume und Trainer.
Deshalb brauchen wir auch Ihre Verbindlichkeit. Nach Ablauf der vierwöchigen Frist ist eine kostenfreie Stornierung leider nicht mehr möglich, und es greifen die RĂŒcktrittsregelungen aus unseren AGBs.
Aber: Wenn etwas Unvorhersehbares passiert, suchen wir nach einem fairen Weg. Das kann zum Beispiel ein Rabatt auf einen spÀteren Kurs oder eine andere individuelle Lösung sein.
đ ZusĂ€tzlich empfehlen wir den Abschluss einer Seminarversicherung. Sie ist nicht teuer und ĂŒbernimmt in vielen FĂ€llen die Kosten, wenn Sie kurzfristig absagen mĂŒssen.
So sind Sie auf der sicheren Seite â und wir können unsere Kurse dennoch zuverlĂ€ssig planen.
Sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, erhalten Sie von uns die offizielle KursbestÀtigung. SpÀtestens 6 Wochen vor Kursbeginn entscheiden wir verbindlich, ob der Kurs stattfindet.
đ Ganz wichtig: Bitte warten Sie mit Ihrer Reiseplanung (z. B. Flug- oder Hotelbuchungen) unbedingt, bis Sie diese KursbestĂ€tigung von uns erhalten haben â das gilt besonders fĂŒr unsere Kurse im Ausland.
So stellen wir sicher, dass Sie Ihre Reise erst buchen, wenn der Kurs auch garantiert stattfindet.
Eine Absage Ă€uĂerst selten: Sollte es nach der BestĂ€tigung doch einmal zu einer Absage kommen, dann nur wegen unvorhersehbarer UmstĂ€nde (z. B. plötzlicher Ausfall von Dozent/in, technische oder rĂ€umliche GrĂŒnde, höhere Gewalt). Unsere AGBs sehen hierfĂŒr ausdrĂŒcklich ein Recht auf kurzfristige Ănderung/Absage vor.Â
Ihre Absicherung: Im Fall einer Absage durch Resonanz erstatten wir 100 % der bereits geleisteten KursgebĂŒhren. Weitergehende AnsprĂŒche (z. B. Erstattung von Reise- oder Unterkunftskosten) bestehen nicht, es sei denn, die Absage beruht auf vorsĂ€tzlichem oder grob fahrlĂ€ssigem Verhalten von Resonanz.Â
Rechtliche Grundlage
Vertragsrecht (§ 275, § 326 BGB):
Wird die vereinbarte Leistung (hier: DurchfĂŒhrung des Kurses) nicht erbracht, entfĂ€llt die Gegenleistungspflicht â deshalb muss die KursgebĂŒhr vollstĂ€ndig zurĂŒckerstattet werden.
§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB (Freizeitveranstaltungen):
Bei Kursen mit festen Terminen gelten Sonderregelungen zum Widerrufsrecht. Das bedeutet, dass Stornierungen auf Teilnehmerseite eingeschrĂ€nkt sind â umgekehrt ist der Veranstalter aber nur zur Erstattung der TeilnahmegebĂŒhr verpflichtet, nicht fĂŒr Folgekosten.
Haftungsrecht (§ 280 BGB):
Nur wenn Resonanz die Absage schuldhaft (vorsĂ€tzlich oder grob fahrlĂ€ssig) verursacht, könnten SchadensersatzansprĂŒche fĂŒr zusĂ€tzliche Kosten (Reise, Unterkunft etc.) entstehen.
Ja â am Ende des Kurses erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die Ihre Anwesenheit dokumentiert. Diese Bescheinigung gilt als Nachweis gegenĂŒber Ihrem Arbeitgeber.
Da Bildungsurlaub rechtlich als Arbeitszeit gilt, gelten bei Krankheit Àhnliche Regeln wie im normalen ArbeitsverhÀltnis:
Wenn Sie an einem oder mehreren Kurstagen fehlen wollen oder mĂŒssen, sollten Sie eine ArbeitsunfĂ€higkeitsbescheinigung (AU-Attest) vorlegen.
Die Tage der Krankheit werden nicht auf Ihren Anspruch angerechnet, sofern Sie die Erkrankung nachweisen können.Â
In unserer Teilnahmebescheinigung vermerken wir nur die Tage, an denen Sie wirklich teilgenommen haben â also ohne die krankheitsbedingten Tage.
đ Kurz gesagt: Ja, Sie bekommen die Bescheinigung â vorausgesetzt, Sie weisen AusfĂ€lle durch Krankheit nach. Dann bleibt Ihr Anspruch intakt und die Bescheinigung korrekt.
Das ist leider nicht möglich. Unsere Kurse sind sehr klein und die PlĂ€tze deshalb begrenzt. Damit alle fair behandelt werden, vergeben wir die PlĂ€tze nur ĂŒber eine verbindliche Anmeldung.
Aber keine Sorge:
Mit Ihrer Anmeldung sind Sie trotzdem auf der sicheren Seite â Sie haben ein RĂŒcktrittsrecht von vier Wochenab Erhalt der AnmeldebestĂ€tigung und Unterlagen.
Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie uns dies mitteilen. Falls Sie mehr Zeit brauchen, sprechen Sie uns an â wir finden eine Lösung.
đ Kurz gesagt: Platz sichern geht nur mit verbindlicher Anmeldung. Das Risiko ist durch unser kulantes RĂŒcktrittsrecht abgedeckt.
Nein. Unsere Sprachseminare sind keine pauschalen touristischen Leistungen im Sinne des §âŻ651a BGB bzw. der EU-Richtlinie 2015/2302 und unterliegen daher nicht der Pflicht zur Insolvenzabsicherung gemÀà §âŻ651r BGB. Ein Sicherungsschein ist folglich nicht erforderlich und wird nicht ausgestellt.
P.S. Bei uns wird zwar viel gereist â gedanklich, sprachlich und kulturell â aber nicht pauschal. đ
Zu den Niveau
Unsere Kurse sind offiziell fĂŒr A2 bis B2 ausgeschrieben. Diese Einstufungen verstehen wir eher als Richtwerte. In der Praxis arbeiten wir mit gemischten Gruppen, in denen jede*r auf den eigenen BedĂŒrfnissen aufbauen kann.
GrundsĂ€tzlich haben unsere Teilnehmer*innen schon einige Vorkenntnisse â sie haben die Sprache irgendwann gelernt, vielleicht in der Schule oder in einem Kurs.
đ Wenn Sie wirklich gar keinen Kontakt mit der Sprache hatten und sie fĂŒr Sie völlig neu ist, melden Sie sich bitte vorher bei uns. Eine Teilnahme ist durchaus möglich, aber wir klĂ€ren das gern vorab in einem kurzen Telefonat.
Nein. Wir fragen nie nach offiziellen Nachweisen oder Zertifikaten. Die Einstufung A2 bis B2 ist nur eine Orientierung, die das Ministerium fĂŒr Bildungsurlaub verlangt.
Das Einzige, was Sie wirklich brauchen, ist die Motivation, Ihre SprachfĂ€higkeiten zu verbessern â alles andere ergibt sich im Kurs.
Nach dem offiziellen EuropĂ€ischen Referenzrahmen (GER/CEFR) heiĂt A2:
Man kann einfache SĂ€tze verstehen.
Man kann sich in alltÀglichen Situationen verstÀndigen.
Man kann ĂŒber vertraute Themen sprechen â meist noch mit Pausen, Fehlern und wenig Sicherheit.
Gemessen wird das ĂŒblicherweise durch standardisierte Tests: Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und ein kurzes GesprĂ€ch.
đ Wo liegt das Problem?
Sprache ist viel individueller als eine Zahl oder ein Buchstabe.
Manche können gut lesen und schreiben, haben aber Schwierigkeiten beim Sprechen.
Andere sprechen schon sehr frei, fĂŒhlen sich aber unsicher beim Schreiben oder in der Aussprache.
Solche Unterschiede passen nicht in ein starres Raster. Genau hier setzt PDL an.
Wir arbeiten ohne Lehrbuch und ohne starre GrammatikĂŒbungen. Dadurch entsteht nie das GefĂŒhl, hinterherzuhinken oder auf andere warten zu mĂŒssen. Jede*r arbeitet auf dem eigenen Weg â und gleichzeitig in der Gruppe.
Das bedeutet:
Wer schon mehr kann, wird angeregt, spontaner und flĂŒssiger zu sprechen.
Wer noch unsicher ist, bekommt genau die SprachstĂŒtze, die er oder sie braucht.
Alle profitieren voneinander, weil Sprache gemeinsam lebendig wird.
⚠Das Wichtigste ist also nicht ein offizielles Sprachniveau, sondern Ihre Motivation, Ihre SprachfÀhigkeiten zu erweitern.
Und falls Sie nach dem Lesen noch unsicher sind: Melden Sie sich bei uns â wir beraten Sie gern persönlich.
Kontakt ist kommunikation
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