FAQ. Wir beantworten Ihre Fragen.
Auf dieser Seite sammeln wir Fragen, die uns oft gestellt werden. Sicherlich finden Sie hier eine Antwort auf Ihre Frage. Falls nicht, dann treten Sie mit uns in Kontakt und wir helfen Ihnen gerne.
Zur Methode
PDL steht für Psychodramaturgie Linquistique, entwickelt von Bernard und Marie Dufeu. Die Methode verbindet Elemente aus Psychodrama (Begegnung, Spontaneität, Rollenwechsel) und Dramaturgie (klare, kreative Übungsrahmen). Das Besondere: Sprache entsteht in echter Begegnung – Sie sprechen miteinander, nicht nur über Sprache.
👉Kurz gesagt: weniger Buch, mehr Leben. Weniger Vorgaben, mehr Raum für das, was Sie wirklich sagen möchten.
Ein großer Unterschied liegt darin, woher die Sprache kommt:
In Standardkursen ist der Sprachstoff im Voraus festgelegt. Vokabeln, Dialoge und Grammatik folgen einem Lehrbuch oder Curriculum. Sie üben und pauken das, was andere für Sie zusammengestellt haben – unabhängig davon, ob es gerade zu Ihnen passt.
In PDL-Kursen kommt die Sprache direkt von den Teilnehmenden selbst. Sie sagen, was Sie wirklich ausdrücken möchten – und daraus entwickelt sich der Wortschatz und die Grammatik, die Sie brauchen. Die Kursleitung bietet dabei den Rahmen und viel Unterstützung, aber die Inhalte entstehen aus Ihrer eigenen Kommunikation.
👉 Das Ergebnis: Statt Sätze „nachzusprechen“, sprechen Sie von Anfang an mit Ihren eigenen Worten. Die Sprache wird zu einem Werkzeug, mit dem Sie sich authentisch ausdrücken – nicht nur zu einem Lernstoff, den Sie auswendig lernen. Zu erst sprechen, dann denken.
Jeder Kurstag beginnt mit einer kurzen Entspannungsübung. So kommen Sie im Moment an, lassen den Alltag hinter sich und können sich ganz auf die Sprache und die Gruppe einlassen.
Der Kurs startet oft sehr behutsam: Sie hören die neue Sprache, nehmen ihren Rhythmus und Klang wahr, bevor Sie selbst aktiv werden. So können Sie erst einmal ein Gefühl entwickeln, ohne sofort etwas leisten zu müssen.
Danach folgt eine Phase des individuellen Trainings: Der Trainer arbeitet direkt mit Ihnen, bietet sprachliche Unterstützung an und gibt Ihnen Worte oder Wendungen, die Sie wiederholen. So entsteht Resonanz zwischen Ihrem inneren Ausdruck und dem Gesprochenen – die fremde Sprache beginnt sich vertraut und stimmig anzufühlen.
Aus diesem individuellen Üben entwickeln sich nach und nach Dialoge: kleine Gespräche mit einem Partner, in denen Sie das Neue ausprobieren und spielerisch erweitern.
Schließlich weitet sich das Ganze in Gruppenaktivitäten aus: gemeinsame Szenen, Rollenspiele oder Austausch in der ganzen Gruppe. Hier erleben Sie, wie spontanes, natürliches Sprechen entsteht – getragen von den Themen und Ideen der Teilnehmenden selbst.
👉 Schritt für Schritt wächst so Ihre Sicherheit: vom ersten Hören, über das individuelle Üben bis hin zu lebendigem, freiem Sprechen in der Gruppe.
Viele Menschen stöhnen, wenn sie das Wort Rollenspiel hören – und das zu Recht. Klassische Rollenspiele im Sprachunterricht oder anderswo wirken oft künstlich oder erzwungen: Man bekommt ein vorgegebenes Szenario („Sie sind Tourist im Hotel …“) und soll Sätze aufsagen, die man sich gar nicht selbst ausgesucht hat. Total peinlich!
In der PDL ist es völlig anders.
Die „Rollenspiele“ entstehen ganz natürlich aus einer Rahmenübung. Inhalte und Sprache werden von den Teilnehmenden selbst bestimmt. Wir Trainer wissen selbst nie, was in so einer Übung entsteht – wir müssen spontan reagieren und genau die Sprache anbieten, die in diesem Moment gebraucht wird. Das fällt uns leicht, weil wir Muttersprachler sind und flexibel unterstützen können.
Nichts ist vorgeschrieben, niemand muss in eine fremde Rolle schlüpfen. Stattdessen entwickeln sich kleine Szenen oder Begegnungen Schritt für Schritt aus der Gruppe heraus – leicht, spielerisch und stimmig.
Viele Teilnehmende sind überrascht: Sie merken oft gar nicht, dass sie mitten in einem Rollenspiel sind – und genau das macht es so befreiend. Was sonst unangenehm wirkt, wird hier zu einer lebendigen, echten Situation, in der Sie Sprache spontan und ohne Druck ausprobieren können.
👉 Das Ergebnis: keine „peinlichen Rollenspiele“, sondern natürliche Begegnungen, die Freude machen und in denen Lernen fast wie von selbst geschieht.
Das hören wir oft – und es ist völlig normal. Viele Menschen haben Angst davor, in einer Fremdsprache zu sprechen. Sie fühlen sich unsicher, fühlen sich irgendwie fremd, wollen Fehler vermeiden oder haben einfach Hemmungen.
Genau hier setzt PDL an:
Sanfter Einstieg: Am Anfang müssen Sie noch gar nichts sagen. Sie hören erst einmal zu, spüren Rhythmus und Klang der Sprache und gewöhnen sich an die neue Situation – und beginnen nach und nach, die Fremdsprache „in den Mund zu nehmen“ und spielerisch erste Laute und Worte zu produzieren.
Individuelle Begleitung: Die Trainerin unterstützt Sie persönlich. Sie gibt Ihnen Worte oder kurze Sätze, die Sie wiederholen können – so kommen Sie Schritt für Schritt ins Sprechen, ohne Druck.
Natürliche Entwicklung: Aus diesem geschützten Rahmen entstehen kleine Dialoge und später Gespräche in der Gruppe.
Das Überraschende: Die natürliche Lust zu kommunizieren ist stärker als die Angst. Selbst sehr zurückhaltende, schüchterne Menschen fangen nach und nach an, ganz selbstverständlich in der Fremdsprache zu plaudern.
Und nach einer ganzen Woche voller Begegnungen passiert etwas Entscheidendes: Sie merken, dass Sie es können. Es zählt nicht mehr, ob alles perfekt ist – wichtig ist, dass Sie sprechen, verstanden werden und Freude dabei haben.
👉 Viele, die am Anfang sagen „Ich kann das nicht“, gehen am Ende der Woche mit dem Gefühl nach Hause: „Doch, ich kann es – und es macht sogar Spaß.“
Das klingt erstmal sehr technisch – ist es aber gar nicht. Es sind die zentralen Werkzeuge in PDL, mit denen Sprache auf ganz natürliche Weise gelernt wird:
Stellen Sie sich vor: Sie möchten etwas ausdrücken, aber die passenden Worte fehlen noch oder es klingt etwas holprig. In diesem Moment kommt die Trainerin an Ihre Seite, spricht für Sie die Sprache, die Sie brauchen, und Sie nehmen diese Worte sofort in den Mund. Schritt für Schritt werden Variationen vorgeschlagen, die Sequenz erweitert und schließlich gemeinsam wiederholt. So erleben Sie die Sprache mehrfach, probieren sie aus und festigen sie.
Das Entscheidende dabei: Die Trainerin hört sehr genau hin, achtet auf die Resonanz zwischen Ihnen und dem Gesprochenen und liefert genau die Sprache, die in diesem Moment für Sie stimmig ist. Dadurch entsteht ein unmittelbarer, lebendiger Spracherwerb – weit entfernt von starren Lehrbuchsätzen.
👉 Diese Werkzeuge sind keine trockenen Techniken, sondern ein lebendiger Prozess, der sich Schritt für Schritt aufbaut und Ihnen ermöglicht, die Sprache wirklich zu erleben – bis sie sich ganz selbstverständlich zu Ihrer eigenen entwickelt.
👉 Zusammen bilden sie das Herzstück der PDL. Sie sorgen dafür, dass Sprache nicht nur gehört, sondern erlebt wird – mit Resonanz, Wiederholung und echtem Bezug zum eigenen Ausdruck. Genau so wächst das Vertrauen: Sie trauen sich, die Sprache in den Mund zu nehmen, auszuprobieren und schließlich frei zu verwenden.
Viele sorgen sich, dass ihre Aussprache nicht gut genug ist – oder dass Fehler „festkleben“. In PDL geschieht genau das Gegenteil: Ihre Aussprache entwickelt sich ganz natürlich und wird zugleich gezielt geschult – ohne Druck und ohne ständige Unterbrechungen.
Von Anfang an hören: Jeder Kurstag beginnt behutsam, oft mit Zuhören. Sie nehmen Rhythmus, Melodie und Klang der Sprache auf, bevor Sie selbst aktiv werden. So haben Sie die Sprache im Ohr.
Individuelle Unterstützung: Wenn Sie sprechen, greift die Trainerin auf und liefert Ihnen sofort die passende Form. Sie hören das Original, wiederholen es direkt – und verbessern sich dadurch Schritt für Schritt.
Gezielte Korrektur – mit Augenmaß: Wir korrigieren bewusst und situativ. Die Entscheidung, ob eine falsche Aussprache korrigiert wird, fällt immer im Moment – je nachdem, ob es gerade wichtig ist oder ob der Gesprächsfluss Vorrang hat.
Kommunikation vor Perfektion: Unser oberstes Ziel ist, dass Sie sich ausdrücken können. Eine klare, lebendige Kommunikation hat Vorrang – Perfektion kommt nach und nach von selbst.
Intensives Arbeiten mit Doppeln und Spiegeln: Diese Kernwerkzeuge von PDL trainieren Aussprache direkt – Sie hören, fühlen und übernehmen den Klang, bis er sich ganz natürlich anfühlt.
Aktives Zuhören: Wir üben immer wieder, genau hinzuhören. Rhythmus und Melodie der Sprache werden dadurch körperlich spürbar und leichter nachvollziehbar.
Weitere Impulse: Auch sehr effektive Techniken aus der verb-tonalen Arbeit nach Petar Guberina fließen ein. Sie unterstützen das präzise Hören und Sprechen und machen die Rhythmik und Melodie der Sprache noch greifbarer.
👉 Das Ergebnis: Ihre Aussprache verbessert sich organisch und bewusst zugleich. Sie werden leichter verstanden, fühlen sich sicherer und merken, dass Sie die Sprache Schritt für Schritt wirklich zu Ihrer eigenen machen – ohne dass der Mut zum Sprechen jemals gebremst wird.
Das denken viele, bevor sie einen PDL-Kurs beginnen. Wir sind es gewohnt, Sprache über Grammatikregeln zu lernen – Tabellen, Ausnahmen, Übungen. Doch beim tatsächlichen Sprechen blockieren diese Regeln oft mehr, als sie helfen: Man sucht nach der richtigen Form und verliert den Faden.
In PDL passiert etwas anderes:
Grammatik entsteht im Tun. Wenn Sie etwas sagen möchten, gibt Ihnen die Trainerin die passende Formulierung. Sie sprechen sie nach, benutzen sie in einem Dialog, wiederholen sie in Variationen – und schon ist die Grammatik in Ihrem Mund, bevor Sie sie erklären können.
Das Ohr lernt zuerst. Durch das Hören und Nachsprechen prägen sich Strukturen ein. Sie klingen „richtig“, weil Sie sie oft in Resonanz erlebt haben – nicht, weil Sie eine Regel im Kopf abrufen. Genau so haben wir alle unsere Muttersprache gelernt. Erst wenn wir als Kinder schon sprechen konnten, sind wir in die Schule gegangen und haben die Grammatik gelernt. Und mal ehrlich: Wer kennt heute noch alle Regeln?
Regeln kommen später, wenn Sie wollen. Manche möchten die Grammatik auch bewusst verstehen. Je nach Gruppe und Situation gibt die Trainerin dann eine kurze Erklärung. Meistens ist das aber nur die kognitive Ergänzung zu etwas, das Sie längst als „richtig“ gespürt haben.
👉 Das Entscheidende: Sie müssen nicht auf Grammatik warten, um sprechen zu können. Im Gegenteil: Durch das Sprechen lernen Sie die Grammatik – lebendig, hörbar, spürbar. Genau so, wie Sie auch Ihre Muttersprache gelernt haben.
In unseren PDL-Kursen steht das Sprechen und Hören im Mittelpunkt – Sprache lebendig benutzen, statt über Arbeitsblätter zu brüten. Wir schreiben also nicht systematisch Vokabellisten oder Grammatikübungen.
Das heißt aber nicht, dass gar nicht geschrieben wird:
Wenn es sinnvoll ist, schreibt die Trainerin Wörter oder Sätze auf, damit Sie sie klar vor Augen haben.
Manche Teilnehmende möchten sich Notizen machen – das ist natürlich erlaubt.
Schriftliche Übungen entstehen aus der Situation heraus – zum Beispiel aus einem Dialog oder einer kleinen Szene. Sie sind dann kein „Übungszettel“, sondern ein Stück authentische Kommunikation.
👉 Schreiben ist also Unterstützung, nicht Hauptsache. Es wächst aus echten Begegnungen heraus und bleibt dadurch genauso lebendig wie das Sprechen. Die Sprache geht zuerst durch Ohr, Mund und Resonanz – das Schreiben ergänzt, wenn es dem Lernen dient.
Das Gefühl kennt jeder: Man möchte etwas sagen, aber das Wort liegt einem nur „auf der Zunge“ und will nicht heraus. Dieses „Tip-of-the-Tongue“-Phänomen zeigt, dass das Problem oft nicht das Wissen selbst ist, sondern der Zugangdazu.
Genau hier setzt PDL an:
Resonanz statt Pauken: Die Wörter, die Sie brauchen, kommen im richtigen Moment vom Trainer. Sie sprechen sie sofort nach – so wird das Wort nicht trocken „gelernt“, sondern als Teil Ihrer eigenen Äußerung erlebt.
Wiederholung im Kontext: In den Sequenzen taucht das Wort mehrfach auf – in Variationen, Dialogen, Gruppensituationen. Durch die Wiederholung in lebendigen Zusammenhängen wird es sicherer und leichter abrufbar.
Zugang statt Zwang: Sie müssen nicht „krampfhaft suchen“. Mit der Zeit kommen die Wörter von allein, wenn Sie sie brauchen – ohne dass Sie lange überlegen müssen.
👉 Das Ergebnis: Wortschatz wird nicht mühsam auswendig gelernt, sondern wächst in Resonanz mit dem, was Sie ausdrücken wollen. Die Wörter sind da – und sie kommen genau dann, wenn Sie sie brauchen.
Jeder Mensch ist anders – mit eigenen Erfahrungen, Stärken, Unsicherheiten und auch mit unterschiedlichen Bedürfnissen von Tag zu Tag, sogar von Stunde zu Stunde. Ein Grundpfeiler von PDL ist, dass wir genau das respektieren: Jeder lernt auf seinem Weg, in seinem Tempo, mit seinen Themen.
Das bedeutet:
Kein Vergleichen. Wir vergleichen nicht, wer schneller, besser oder „richtig“ spricht. Es gibt keinen Wettbewerb und keinen Leistungsdruck.
Toleranz und Respekt. Die Atmosphäre im Kurs ist entspannt, wertschätzend und von gegenseitigem Respekt getragen – sowohl gegenüber den anderen als auch gegenüber uns selbst.
Eigene Bedürfnisse ernst nehmen. Mal sind Sie voller Energie und möchten viel sprechen, mal brauchen Sie Ruhe und hören lieber zu. Beides ist erlaubt – und beides ist ein wertvoller Teil des Lernprozesses. Wichtig ist, dies zu erkennen und zu akzeptieren. Dieses Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse ist selbst schon ein Schritt des Lernens – und PDL schafft genau den Raum dafür.
Gemeinsames Lernen. Besonders weil jeder anders ist, lernen wir immer voneinander.👉 Das Ergebnis: Eine Lernumgebung, in der Sie sich sicher fühlen können – ohne Druck, ohne Vergleiche. Stattdessen entsteht eine Atmosphäre, in der sich alle gegenseitig tragen, und in der jede/r die Sprache so erleben darf, wie es im Moment passt.
Zur Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Anmeldefunktion auf der Kursseite. Dort tragen Sie Ihre Daten ein und senden das Formular ab.
Wenn Sie Bildungsurlaub beantragen möchten, geben Sie bitte im entsprechenden Feld „Ja“ an und tragen zusätzlich Ihr Bundesland ein. So können wir Ihnen gleich die passenden Unterlagen für Ihren Arbeitgeber zuschicken.
Zum Abschluss müssen Sie die AGBs akzeptieren und auf „Kostenpflichtig anmelden“ klicken. Erst dann ist Ihre Anmeldung vollständig.
Nach dem Absenden erhalten Sie sofort eine automatische Bestätigung des Eingangs Ihrer Anmeldung. Sollten Sie diese nicht bekommen, kann es sein, dass sich bei der E-Mail-Adresse ein Tippfehler eingeschlichen hat. In diesem Fall melden Sie sich bitte erneut an – selbstverständlich gilt dann nur eine Anmeldung.
Innerhalb von drei Tagen erhalten Sie alle weiteren Unterlagen und Informationen von uns.
Der Antrag auf Bildungsurlaub läuft immer über Ihren Arbeitgeber. Sie müssen ihn schriftlich und fristgerecht einreichen – in den meisten Bundesländern spätestens 6–8 Wochen vor Kursbeginn.
Damit Sie alles Nötige in der Hand haben, stellen wir Ihnen direkt nach Ihrer Anmeldung folgende Unterlagen zur Verfügung:
– die Anmeldebestätigung (bzw. die Rechnung)
– das detaillierte Kursprogramm
– die offizielle Anerkennungsbescheinigung für Ihr Bundesland
Das ist ein bisschen paradox: Sie müssen sich zunächst verbindlich anmelden, bevor Sie sicher wissen, ob Ihr Arbeitgeber den Bildungsurlaub genehmigt. Das ist jedoch der normale Weg und in allen Bundesländern so üblich.
So gehen Sie vor:
Melden Sie sich über unsere Kursseite an und geben Sie an, dass Sie Bildungsurlaub beantragen möchten (inkl. Bundesland).
Sie erhalten von uns die Anmeldebestätigung/Rechnung sowie Kursprogramm und Anerkennungsbescheinigung.
Mit diesen Unterlagen stellen Sie den Antrag bei Ihrem Arbeitgeber.
👉 Falls Ihr Arbeitgeber die Freistellung nicht genehmigt, können Sie selbstverständlich trotzdem privat teilnehmen oder innerhalb der geltenden Fristen zurücktreten.
Die Kursgebühr ist sofort nach Erhalt der Anmeldebestätigung/Rechnung fällig.
Die Zahlung erfolgt per Überweisung – die Kontodaten finden Sie in der Anmeldebestätigung/Rechnung.
Wir möchten, dass Sie ohne Risiko buchen können. Deshalb gilt bei uns:
👉 Sie können innerhalb von vier Wochen ab dem Tag, an dem Sie Ihre Anmeldebestätigung und alle notwendigen Unterlagen für den Bildungsurlaub erhalten, kostenlos zurücktreten.
Teilen Sie uns Ihre Stornierung einfach per E-Mail mit.
In diesem Fall erstatten wir die Kursgebühr zu 100 %.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie den Kurs wahrnehmen können, empfehlen wir:
Melden Sie sich trotzdem an und vermerken Sie bei uns, dass noch ein Fragezeichen besteht.
Wenn Sie innerhalb der vier Wochen merken, dass Sie mehr Zeit brauchen, sagen Sie uns Bescheid – wir können die Frist für Sie verlängern.
Sollte erst nach Ablauf der Frist etwas dazwischenkommen, informieren Sie uns bitte sofort. Gemeinsam finden wir eine Lösung.
Nach deutschem Recht (§ 355 BGB i. V. m. § 312g BGB) haben Verbraucher beim Online-Abschluss grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.
Allerdings gilt dieses Widerrufsrecht nicht automatisch bei Dienstleistungen, die an einem festen Termin stattfinden – so wie unsere Bildungsurlaubskurse (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).
👉 Für Sie bedeutet das: Eigentlich hätten Sie nach dem Gesetz kein Widerrufsrecht.
Wir geben Ihnen aber freiwillig ein vierwöchiges Rücktrittsrecht, das weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. Damit haben Sie ausreichend Zeit, die Entscheidung Ihres Arbeitgebers abzuwarten und Ihre Teilnahme sicher zu planen.
Das ist völlig normal. Viele überlegen noch, ob sie Bildungsurlaub genehmigt bekommen oder ob private Termine dazwischenkommen könnten.
Unsere Empfehlung:
Melden Sie sich trotzdem an und geben Sie uns Bescheid, dass noch ein Fragezeichen besteht.
Wenn Sie innerhalb der vier Wochen Frist merken, dass Sie mehr Zeit brauchen, sagen Sie uns einfach Bescheid – wir können die Frist für Sie verlängern.
Sollte erst nach Ablauf der Frist etwas dazwischenkommen, informieren Sie uns bitte sofort. Gemeinsam finden wir eine Lösung.
Warum das sicher für Sie ist:
Nach deutschem Recht (§ 355 BGB i. V. m. § 312g BGB) hätten Verbraucher beim Online-Abschluss grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.
Dieses Widerrufsrecht gilt jedoch nicht automatisch, wenn es um Dienstleistungen mit festem Termin geht – wie unsere Bildungsurlaubskurse (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).
👉 Für Sie heißt das: Eigentlich gäbe es kein gesetzliches Widerrufsrecht. Wir geben Ihnen aber freiwillig ein vierwöchiges Rücktrittsrecht, das weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. Damit haben Sie ausreichend Zeit, die Entscheidung Ihres Arbeitgebers abzuwarten und Ihre Teilnahme sicher zu planen.
Bitte melden Sie sich sofort bei uns, sobald Sie merken, dass Sie den Kurs nicht wahrnehmen können. Auch wenn die Stornofrist abgelaufen ist, gilt:
👉 Wir werden immer versuchen, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden.
Gleichzeitig bitten wir um Verständnis:
Unsere Kurse sind klein, intensiv und mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden – sowohl für uns als auch für die anderen Teilnehmenden.
Zusätzlich entstehen uns selbst hohe Stornokosten für Räume und Trainer.
Deshalb brauchen wir auch Ihre Verbindlichkeit. Nach Ablauf der vierwöchigen Frist ist eine kostenfreie Stornierung leider nicht mehr möglich, und es greifen die Rücktrittsregelungen aus unseren AGBs.
Aber: Wenn etwas Unvorhersehbares passiert, suchen wir nach einem fairen Weg. Das kann zum Beispiel ein Rabatt auf einen späteren Kurs oder eine andere individuelle Lösung sein.
👉 Zusätzlich empfehlen wir den Abschluss einer Seminarversicherung. Sie ist nicht teuer und übernimmt in vielen Fällen die Kosten, wenn Sie kurzfristig absagen müssen.
So sind Sie auf der sicheren Seite – und wir können unsere Kurse dennoch zuverlässig planen.
Sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, erhalten Sie von uns die offizielle Kursbestätigung. Spätestens 6 Wochen vor Kursbeginn entscheiden wir verbindlich, ob der Kurs stattfindet.
👉 Ganz wichtig: Bitte warten Sie mit Ihrer Reiseplanung (z. B. Flug- oder Hotelbuchungen) unbedingt, bis Sie diese Kursbestätigung von uns erhalten haben – das gilt besonders für unsere Kurse im Ausland.
So stellen wir sicher, dass Sie Ihre Reise erst buchen, wenn der Kurs auch garantiert stattfindet.
Eine Absage äußerst selten: Sollte es nach der Bestätigung doch einmal zu einer Absage kommen, dann nur wegen unvorhersehbarer Umstände (z. B. plötzlicher Ausfall von Dozent/in, technische oder räumliche Gründe, höhere Gewalt). Unsere AGBs sehen hierfür ausdrücklich ein Recht auf kurzfristige Änderung/Absage vor.
Ihre Absicherung: Im Fall einer Absage durch Resonanz erstatten wir 100 % der bereits geleisteten Kursgebühren. Weitergehende Ansprüche (z. B. Erstattung von Reise- oder Unterkunftskosten) bestehen nicht, es sei denn, die Absage beruht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten von Resonanz.
Rechtliche Grundlage
Vertragsrecht (§ 275, § 326 BGB):
Wird die vereinbarte Leistung (hier: Durchführung des Kurses) nicht erbracht, entfällt die Gegenleistungspflicht – deshalb muss die Kursgebühr vollständig zurückerstattet werden.
§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB (Freizeitveranstaltungen):
Bei Kursen mit festen Terminen gelten Sonderregelungen zum Widerrufsrecht. Das bedeutet, dass Stornierungen auf Teilnehmerseite eingeschränkt sind – umgekehrt ist der Veranstalter aber nur zur Erstattung der Teilnahmegebühr verpflichtet, nicht für Folgekosten.
Haftungsrecht (§ 280 BGB):
Nur wenn Resonanz die Absage schuldhaft (vorsätzlich oder grob fahrlässig) verursacht, könnten Schadensersatzansprüche für zusätzliche Kosten (Reise, Unterkunft etc.) entstehen.
Ja — am Ende des Kurses erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die Ihre Anwesenheit dokumentiert. Diese Bescheinigung gilt als Nachweis gegenüber Ihrem Arbeitgeber.
Da Bildungsurlaub rechtlich als Arbeitszeit gilt, gelten bei Krankheit ähnliche Regeln wie im normalen Arbeitsverhältnis:
Wenn Sie an einem oder mehreren Kurstagen fehlen wollen oder müssen, sollten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Attest) vorlegen.
Die Tage der Krankheit werden nicht auf Ihren Anspruch angerechnet, sofern Sie die Erkrankung nachweisen können.
In unserer Teilnahmebescheinigung vermerken wir nur die Tage, an denen Sie wirklich teilgenommen haben — also ohne die krankheitsbedingten Tage.
👉 Kurz gesagt: Ja, Sie bekommen die Bescheinigung — vorausgesetzt, Sie weisen Ausfälle durch Krankheit nach. Dann bleibt Ihr Anspruch intakt und die Bescheinigung korrekt.
Das ist leider nicht möglich. Unsere Kurse sind sehr klein und die Plätze deshalb begrenzt. Damit alle fair behandelt werden, vergeben wir die Plätze nur über eine verbindliche Anmeldung.
Aber keine Sorge:
Mit Ihrer Anmeldung sind Sie trotzdem auf der sicheren Seite – Sie haben ein Rücktrittsrecht von vier Wochenab Erhalt der Anmeldebestätigung und Unterlagen.
Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie uns dies mitteilen. Falls Sie mehr Zeit brauchen, sprechen Sie uns an – wir finden eine Lösung.
👉 Kurz gesagt: Platz sichern geht nur mit verbindlicher Anmeldung. Das Risiko ist durch unser kulantes Rücktrittsrecht abgedeckt.
Nein. Unsere Sprachseminare sind keine pauschalen touristischen Leistungen im Sinne des § 651a BGB bzw. der EU-Richtlinie 2015/2302 und unterliegen daher nicht der Pflicht zur Insolvenzabsicherung gemäß § 651r BGB. Ein Sicherungsschein ist folglich nicht erforderlich und wird nicht ausgestellt.
P.S. Bei uns wird zwar viel gereist – gedanklich, sprachlich und kulturell – aber nicht pauschal. 😊
Zu den Niveau
Unsere Kurse sind offiziell für A2 bis B2 ausgeschrieben. Diese Einstufungen verstehen wir eher als Richtwerte. In der Praxis arbeiten wir mit gemischten Gruppen, in denen jede*r auf den eigenen Bedürfnissen aufbauen kann.
Grundsätzlich haben unsere Teilnehmer*innen schon einige Vorkenntnisse – sie haben die Sprache irgendwann gelernt, vielleicht in der Schule oder in einem Kurs.
👉 Wenn Sie wirklich gar keinen Kontakt mit der Sprache hatten und sie für Sie völlig neu ist, melden Sie sich bitte vorher bei uns. Eine Teilnahme ist durchaus möglich, aber wir klären das gern vorab in einem kurzen Telefonat.
Nein. Wir fragen nie nach offiziellen Nachweisen oder Zertifikaten. Die Einstufung A2 bis B2 ist nur eine Orientierung, die das Ministerium für Bildungsurlaub verlangt.
Das Einzige, was Sie wirklich brauchen, ist die Motivation, Ihre Sprachfähigkeiten zu verbessern – alles andere ergibt sich im Kurs.
Nach dem offiziellen Europäischen Referenzrahmen (GER/CEFR) heißt A2:
Man kann einfache Sätze verstehen.
Man kann sich in alltäglichen Situationen verständigen.
Man kann über vertraute Themen sprechen – meist noch mit Pausen, Fehlern und wenig Sicherheit.
Gemessen wird das üblicherweise durch standardisierte Tests: Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und ein kurzes Gespräch.
👉 Wo liegt das Problem?
Sprache ist viel individueller als eine Zahl oder ein Buchstabe.
Manche können gut lesen und schreiben, haben aber Schwierigkeiten beim Sprechen.
Andere sprechen schon sehr frei, fühlen sich aber unsicher beim Schreiben oder in der Aussprache.
Solche Unterschiede passen nicht in ein starres Raster. Genau hier setzt PDL an.
Wir arbeiten ohne Lehrbuch und ohne starre Grammatikübungen. Dadurch entsteht nie das Gefühl, hinterherzuhinken oder auf andere warten zu müssen. Jede*r arbeitet auf dem eigenen Weg – und gleichzeitig in der Gruppe.
Das bedeutet:
Wer schon mehr kann, wird angeregt, spontaner und flüssiger zu sprechen.
Wer noch unsicher ist, bekommt genau die Sprachstütze, die er oder sie braucht.
Alle profitieren voneinander, weil Sprache gemeinsam lebendig wird.
✨ Das Wichtigste ist also nicht ein offizielles Sprachniveau, sondern Ihre Motivation, Ihre Sprachfähigkeiten zu erweitern.
Und falls Sie nach dem Lesen noch unsicher sind: Melden Sie sich bei uns – wir beraten Sie gern persönlich.
Kontakt ist kommunikation
Jetzt starten und eine Sprache effektiv und nachhaltig lernen.
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