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PDL Basis Fortbildung

Grundlagen der Psychodramaturgie Linguistique

28. Juni 2027 9:30 bis 2. Juli 2027 19:00

Für Sprachtrainer und Lehrkräfte aller Sprachen und für alle Niveaus

Sie unterrichten eine Fremdsprache und möchten die PDL nicht nur kennenlernen, sondern wirklich erleben. In dieser Intensivwoche lernen Sie die Grundtechniken der Methode in der Praxis – kompakt, körperlich und direkt anwendbar.

Die PDL ersetzt das Lehrwerk durch Begegnung: Sprache entsteht aus der Gruppe, nicht aus vorgegebenen Dialogen. Am Ende der Woche kennen Sie die wichtigsten Werkzeuge und können erste Schritte in Ihrem eigenen Unterricht gehen.

Der Kurs ist offen für Trainer mit und ohne Vorerfahrung in der Psychodramaturgie Linguistique (PDL).

Inhalte der Intensivwoche

Grundtechniken der PDL
Doppeln und Spiegeln als zentrale Verfahren der Methode. Sie lernen, wie beide Techniken eingesetzt werden, um den individuellen Ausdruckswunsch der Teilnehmer anzuregen und sprachlich zu begleiten.

Aufwärmübungen
Zu jeder Hauptübung gehört eine passende Aufwärmübung, aufgebaut nach dem Prinzip der schöpferischen Spontaneität (Moreno) – sie bereiten den Einstieg in die jeweilige Technik vor.

Aufladetechniken
Zur Erweiterung und Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten. Neue sprachliche Mittel werden in geschützter Form angeboten, wieder aufgegriffen und so besser integriert.

Wiederaufnahmetechniken
Dieselbe Sprechsituation aus einer anderen Perspektive – „Wandel in der Kontinuität“ statt bloßer Wiederholung, damit sich neue Sprachelemente besser einprägen.

Zwischenübungen
Gezieltes Training von Präsenz, Konzentration, Zuhören und Flexibilität, im Wechsel zwischen Einzel- und Gruppenübungen.

Projektions-, Assoziations- und Identifikationsverfahren
Erste Verfahren, mit denen Gruppenthemen symbolisch zum Ausdruck kommen. Sie gehen von einem Gegenstand, einem Bild oder einer Situation aus und wecken den Ausdruckswunsch der Teilnehmer.

Einsatz von Märchen, Mythen und literarischen Texten
Erste Schritte im Umgang mit verdichteten Sprachräumen – wie sich Geschichten als Ausgangspunkt für sprachliche Prozesse nutzen lassen.

Abbau von Sprechhemmungen
Verfahren, die einen geschützten Rahmen schaffen, in dem Teilnehmer sich trauen, sich sprachlich zu zeigen – auch ohne Vorkenntnisse.

Aussprache und Rhythmus
Erste Grundlagen der verbo-tonalen Methode. Rhythmus, Melodie und Lautstruktur einer Sprache werden körperlich erfahrbar gemacht.

Entspannungsübungen
Jede Einheit beginnt mit einer kurzen Entspannungsübung – sie fördert Wahrnehmung, Rezeptivität und eine entspannte Aufmerksamkeit in der Gruppe.

Atemtechniken und Stimmübungen
Zur Förderung von Rezeptivität und Ausdrucksfähigkeit.

Selbstwahrnehmung
Im eigenen Lehr- und Lernprozess sowie erste Wahrnehmung gruppendynamischer Aspekte einer Lerngruppe.

Und danach?

Die Intensivwoche legt das Fundament. Wer tiefer einsteigen möchte, findet die Vertiefung anschließend in unserer Workshop-Reihe – etwa in „Projektionstechniken im Fremdsprachenunterricht“, „Die Kraft der Geschichten im Fremdsprachenunterricht“, „Rollenarbeit – Rollenspiele neu gedacht“ oder „Individuell fördern in heterogenen Lerngruppen“.

  • Zeiten:
    • 09:00 – 10:30
    • 10:45 – 12:15
    • 13:15 – 14:45
    • 15:00 – 16:30

Teilnehmer: 6 – 12

€570 – €650 Preis: 650€ / Frühbucherpreis bis zum 25. Juli 2027: 570€
Berger Straße 200
Frankfurt a. M, 60385. Deutschland
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