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PDL Basis Fortbildung
Grundlagen der Psychodramaturgie Linguistique
2. November – 9:00 bis 6. November – 16:30
Für Sprachtrainer und Lehrkräfte aller Sprachen und für alle Niveaus
Sie unterrichten eine Fremdsprache und möchten die PDL nicht nur kennenlernen, sondern wirklich erleben. In dieser Intensivwoche lernen Sie die Grundtechniken der Methode in der Praxis – kompakt, körperlich und direkt anwendbar.
Die PDL ersetzt das Lehrwerk durch Begegnung: Sprache entsteht aus der Gruppe, nicht aus vorgegebenen Dialogen. Am Ende der Woche kennen Sie die wichtigsten Werkzeuge und können erste Schritte in Ihrem eigenen Unterricht gehen.
Die Arbeit ist körperlich und persönlich. Sie lernen die Methode nicht nur theoretisch, sondern erfahren sich selbst als Sprechende und Lehrende – über Stimme, Atem, Wahrnehmung und Ausdruck. Ein geschützter Rahmen und die Gruppe tragen diesen Prozess; Vorerfahrung in Psychodramaturgie Linguistique (PDL) ist nicht nötig.
Der Kurs ist offen für Trainer mit und ohne Vorerfahrung in der Psychodramaturgie Linguistique (PDL).
Inhalte der Intensivwoche
Kerntechniken: Doppeln und Spiegeln als zentrale Verfahren der Methode. Sie lernen, wie beide Techniken eingesetzt werden, um den individuellen Ausdruckswunsch der Teilnehmer anzuregen und sprachlich zu begleiten. Dazu passende Aufwärmübungen, aufgebaut nach dem Prinzip der schöpferischen Spontaneität (Moreno), sowie Aufladetechniken, mit denen neue sprachliche Mittel in geschützter Form angeboten und wieder aufgegriffen werden, und Wiederaufnahmetechniken, die dieselbe Sprechsituation aus einer anderen Perspektive zeigen, damit sich neue Sprachelemente besser einprägen.
Gruppendynamik und Präsenz: Zwischenübungen zum gezielten Training von Präsenz, Konzentration, Zuhören und Flexibilität, im Wechsel zwischen Einzel- und Gruppenübungen.
Symbolische und literarische Verfahren: Erste Projektions-, Assoziations- und Identifikationsverfahren, mit denen Gruppenthemen symbolisch zum Ausdruck kommen – ausgehend von einem Gegenstand, einem Bild oder einer Situation. Dazu erste Schritte im Umgang mit Märchen, Mythen und literarischen Texten als Ausgangspunkt für sprachliche Prozesse.
Stimme, Körper, Ausdruck: Verfahren zum Abbau von Sprechhemmungen, die einen geschützten Rahmen schaffen, in dem Teilnehmer sich trauen, sich sprachlich zu zeigen – auch ohne Vorkenntnisse. Erste Grundlagen der verbo-tonalen Methode, mit der Rhythmus, Melodie und Lautstruktur einer Sprache körperlich erfahrbar gemacht werden. Atemtechniken und Stimmübungen zur Förderung von Rezeptivität und Ausdrucksfähigkeit. Jede Einheit beginnt zudem mit einer kurzen Entspannungsübung, die Wahrnehmung, Rezeptivität und eine entspannte Aufmerksamkeit in der Gruppe fördert.
Reflexion: Selbstwahrnehmung im eigenen Lehr- und Lernprozess sowie erste Wahrnehmung gruppendynamischer Aspekte einer Lerngruppe.
Und danach?
Die Intensivwoche legt das Fundament. Wer tiefer einsteigen möchte, findet die Vertiefung anschließend in unserer Workshop-Reihe – etwa in „Projektionstechniken im Fremdsprachenunterricht“, „Die Kraft der Geschichten im Fremdsprachenunterricht“, „Rollenarbeit – Rollenspiele neu gedacht“ oder „Individuell fördern in heterogenen Lerngruppen“.
- Zeiten:
- 09:00 – 10:30
- 10:45 – 12:15
- 13:15 – 14:45
- 15:00 – 16:30
Teilnehmer: 6 – 12



